Im August 2017 wurde Wall E von der veterinär Medizin staatlich zertifiziert um sicherzustellen, dass er der Richtige für seinen Job ist. Er wird jährlich überprüft und das gesamte Jahr über trainiert. In den Therapieeinheiten darf er teilweise aktiv mitwirken oder einfach anwesend sein. Außerhalb der Praxisräume ist er ein Familienhund mit Vorliebe für Spaziergänge, Spielzeiten mit seinen Kumpels und langen ausgiebigen Schläfchen.

Was sind die Vorteile eines Therapiebegleithundes?

Hunde sind hochsoziale Lebewesen, sie können sich gut auf Menschen einlassen und sind dabei stets wertfrei. Durch ihre liebevolle Art reduzieren sie Stress und Aggression, und können  sogar den Blutdruck senken. Auch der propriozeptiv- sensomotorische Bereich, somit die Selbst- aber auch die Fremdwahrnehmung, werden positiv beeinflusst. Auch bei soziemotionalen Fertigkeiten (Freude an Interaktion, Selbstwertgefühl) kann Wall E unterstützend wirken.  Durch die bloße Anwesenheit eines Therapiebegleithundes entsteht eine förderliche und entspannte Atmosphäre. Abgesehen davon bringt er einen zum Schmunzeln, und Lachen hilft bekanntlich immer.

Was macht ein logopädischer Hund?

Egal ob als Kind oder im Erwachsenenalter, gegenüber einer Fellnase muss man sich für seine Schwierigkeiten nicht rechtfertigen. Man kommt schneller in Interaktion, egal ob verbal oder nonverbal, man fühlt sich schneller aufgenommen und kann sich schneller öffnen. Die Motivation zum Lernen wird gesteigert. Das sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches therapeutisches Setting.

Der Therapiebegleithund wird wohlüberlegt eingesetzt. Ist er wichtiger Motivator oder Mitspieler für eine Übung macht er aktiv mit. Reicht seine Anwesenheit und ein Begrüßungs- und Abschiedsritual, darf er schlafen oder zuschauen. Manchmal werden auch Stunden rund um den Hund gestaltet und dieser ist bei der Einheit gar nicht dabei. Je nachdem was gerade der/ die PatientIn, der Hund und das Therapiesetting braucht.